Newsletter April 2026

Der Schoggitaler wird 80

Schoggitaler wird 80

Sehr geehrte Heimatschutzmitglieder, sehr geehrte Heimatschutzinteressierte

In den letzten 80 Jahren haben über 80'000 Schulklassen rund 50 Millionen Schoggitaler verkauft. Aus dem Erlös sind zahlreiche Leuchtturmprojekte des Schweizer Natur- und Heimatschutzes entstanden. Zum Jubiläum erfinden Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz die wertvollste Schweizer Schokolade neu. 

Der öffentliche Zugang zu den Brissago-Inseln, die Renovation des Kloster St. Johann in Val Müstair (heute UNESCO-Weltkulturerbe), die Wiederansiedlung des Bibers, die Eröffnung des Pro Natura Zentrums Aletsch in deraltehrwürdigen Villa Cassel, unzählige Amphibientümpel und und und – in den letzten 80 Jahren wurden mit dem Erlös aus dem Verkauf des berühmten Schoggitalers unzählige Vorzeigeprojekte für Natur- und Heimatschutz ermöglicht. David Vuillaume, Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes, findet deshalb: «Die Schweiz ist zwar berühmt für ihre Schokolade, aber diese Schokolade ist berühmt für ihre Schweiz.» Angefangen hat alles 1946 mit einer genialen Idee.

Mehr dazu verraten wir Ihnen gleich etwas weiter unten in diesem Newsletter. 

Ihr Schweizer Heimatschutz

Wertvoll und Urschweizerisch
Schoggitaler

Die Erfolgsgeschichte wird weitergeschrieben

In den 1940er-Jahren, wollte man aus dem Silsersee im Engadin einen Stausee machen. Es herrschte jedoch Krieg in Europa und mit Argumenten für Natur und Landschaft war gegen vermeintliche Energieunabhängigkeit kaum anzukommen. Da hatte der damalige Geschäftsführer des Schweizer Heimatschutzes die zündende Idee, für den Erhalt des Silsersees etwas Urschweizerisches und gleichzeitig Wertvolles zu verkaufen: Schokolade. In der Nachkriegszeit war diese rationiert und so wurde der Schoggitaler von 1946 zum Verkaufsschlager und die Rettung des Silsersees zu einer der erfolgreichsten Spendensammlungen der Schweiz.

«Pro Natura und der Schweizer Heimatschutz nutzen das Jubiläum, um den Schoggitaler zu erneuern», erklärt Loredana Ventre, Geschäftsleiterin des Schoggitaler-Büros. Die bewährte Rezeptur aus Schweizer Biomilch und Fairtrade-Kakao ist neu mit Vanille verfeinert. Die Prägung erhält ein zeitloses Design und die Website sowie der Webshop wurden modernisiert. Auf Letzterem können neu ganzjährig Schoggitaler in den ebenfalls neuen Geschenkverpackungen bestellt werden. Weiterhin kann man Schoggitaler auch in den Poststellen erwerben.

Aufgrund der Teuerung wird der Preis, der seit 1998 nie angepasst wurde, auf 8 Franken angehoben. Dafür erhalten die Schulklassen, die sich am Verkauf beteiligen, den doppelten Verkaufsanteil. Der Erlös des Verkaufs fliesst weiterhin in Projekte des Schweizer Natur- und Heimatschutzes und stellt so sicher, dass die Erfolgsgeschichte des Schoggitalers weitergeschrieben wird.

Solarenergie stärken – Ortsbilder bewahren. 

Nur 3% des Gebäudeparks liegen in Gebieten von nationaler Bedeutung. Müssen dort wirklich alle Dächer mit Photovoltaik belegt werden? Grosse Solaranlagen ausserhalb geschützter Ortsbilder leisten einen weit grösseren Beitrag zur Energiewende – und dies, ohne die gewachsene Qualität unserer Siedlungslandschaften zu beeinträchtigen. So gelingt mehr Solarstrom, ohne das zu gefährden, was Orte unverwechselbar macht. Verantwortungsvoll, gemeinwohlorientiert, zukunftsfähig. Das ist Heimatschutz.

Ausserdem

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