Newsletter Januar 2026

Der Wakkerpreis 2026 geht an
Brig-Glis

Foto: Gaëtan Bally / Keystone / Schweizer Heimatschutz

Liebe Mitglieder, liebe Heimatschutzinteressierte

Gute Nachrichten: Der Schweizer Heimatschutz verleiht der Gemeinde Brig-Glis den diesjährigen Wakkerpreis!

Die Walliser Gemeinde fördert eine kulturell und sozial bereichernde Nutzung ihres baukulturellen Erbes. Brig-Glis verbindet damit Tradition und Innovation auf beispielhafte Weise. Durch die sinnvolle Nutzung historischer Bauten, die Integration zeitgenössischer Architektur und die Anpassung der Stadträume an das veränderte Klima, positioniert sich die alpine Stadt als resilienter und innovativer Lebensraum – dies würdigt der Schweizer Heimatschutz mit dem Wakkerpreis 2026.

Mehr zur frisch gekürten Wakkerpreisträgerin erfahren Sie in diesem Newsletter, auf unserer Website und ab heute auch schweizweit in den Medien.

Herzlich
Ihr Schweizer Heimatschutz

Wakkerpreis 2026: Brig-Glis VS
Foto: Gaëtan Bally / Keystone / Schweizer Heimatschutz

Wo Tradition und Innovation aufeinandertreffen

Brig-Glis liegt im oberen Rhonetal am Fuss des Simplonpasses und war aufgrund seiner Lage im Alpenbogen schon im Mittelalter ein bedeutender Handels- und Verkehrsknotenpunkt. Der Unternehmer und Politiker Kaspar Stockalper prägte den Ort im 17. Jahrhundert nicht nur durch den von weither sichtbaren Stockalperpalast, er legte auch den Grundstein für Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen sowie soziale Institutionen. Unter Napoleon I. kam Brig eine militärische Schlüsselrolle zu. Im 19. und 20. Jahrhundert entwickelte sich Brig-Glis durch den Ausbau von Bahn- und Tunnelinfrastrukturen (Lötschberg, Simplon) zu einem Bahnknotenpunkt und einer wichtigen Zollstation. Historische Bauten wie das Bahnhofgebäude von 1906 und die Grenzsanität der 1950er-Jahre zeugen von dieser Entwicklung. Bis heute prägen Grenzgängerinnen und Grenzgänger die wirtschaftliche, soziale und räumliche Entwicklung der Region.

Über den Wakkerpreis
Foto: Gaëtan Bally / Keystone / Schweizer Heimatschutz

Hinter der Auszeichnung

Erstmals ermöglicht wurde der Wakkerpreis 1972 durch ein Vermächtnis des Genfer Geschäftsmannes Henri-Louis Wakker an den Schweizer Heimatschutz. Seither sind weitere Legate eingegangen, dank derer wir den Preis bis heute vergeben können. Schweizer Baukultur für kommende Generationen: schützen, erlebbarmachen, weiterbauen. Ihr Vermächtnis – eine Erbschaft oder ein Legat – legt den Grundstein für die Zukunft.

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