Liebe Heimatschutzmitglieder
Liebe Heimatschutzinteressierte
Wertvolle historische Gebäude in Schutt und Asche, geflutete Täler für Wasserkraftwerke, rechtswidriger Kiesabbau im Naturschutzgebiet – das wünschen sich wohl die wenigsten. Ohne das Verbandsbeschwerderecht wären viele Orte, in denen wir heute Erholung finden und mit denen wir uns identifizieren, genau solchen Eingriffen zum Opfer gefallen.
Dieses wichtige Kontrollinstrument sorgt dafür, dass bestehende Gesetze eingehalten werden. Fehlt diese Stimme, drohen wertvolle historische Bauten, Ortsbilder und Lebensräume zugunsten kurzfristiger Interessen geopfert zu werden. Dennoch gibt es immer wieder Kräfte, die das Verbandsbeschwerderecht unter dem Vorwand von Effizienz oder Wirtschaftlichkeit schwächen wollen. Sie vergessen, dass dieses Recht demokratisch verankert ist und die Gesetze zum Schutz der Umwelt verpflichtend sind. Das Verbandsbeschwerderecht schafft auch Gleichgewicht: Es erlaubt den einspracheberechtigten Verbänden, darunter dem Schweizer Heimatschutz, im Interesse der Allgemeinheit auf einschneidende Projekte Einfluss zu nehmen, Verstösse aufzudecken und rechtswidrige Entwicklungen zu stoppen.
In der neusten Ausgabe unserer Zeitschrift und im Interview mit dem Juristen Michael Bütler zeigen wir, wie das Verbandsbeschwerderecht wirkt.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre!
Ihr Schweizer Heimatschutz
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