Newsletter November 2025

Im Interesse der Allgemeinheit

Heimat, Natur, Baukultur – Naturschutzgebiet Bolle di Magadino (TI). (Foto: imageBROKER/Harry Laub)

Liebe Heimatschutzmitglieder
Liebe Heimatschutzinteressierte

Wertvolle historische Gebäude in Schutt und Asche, geflutete Täler für Wasserkraftwerke, rechtswidriger Kiesabbau im Naturschutzgebiet – das wünschen sich wohl die wenigsten. Ohne das Verbandsbeschwerderecht wären viele Orte, in denen wir heute Erholung finden und mit denen wir uns identifizieren, genau solchen Eingriffen zum Opfer gefallen.

Dieses wichtige Kontrollinstrument sorgt dafür, dass bestehende Gesetze eingehalten werden. Fehlt diese Stimme, drohen wertvolle historische Bauten, Ortsbilder und Lebensräume zugunsten kurzfristiger Interessen geopfert zu werden. Dennoch gibt es immer wieder Kräfte, die das Verbandsbeschwerderecht unter dem Vorwand von Effizienz oder Wirtschaftlichkeit schwächen wollen. Sie vergessen, dass dieses Recht demokratisch verankert ist und die Gesetze zum Schutz der Umwelt verpflichtend sind. Das Verbandsbeschwerderecht schafft auch Gleichgewicht: Es erlaubt den einspracheberechtigten Verbänden, darunter dem Schweizer Heimatschutz, im Interesse der Allgemeinheit auf einschneidende Projekte Einfluss zu nehmen, Verstösse aufzudecken und rechtswidrige Entwicklungen zu stoppen.

In der neusten Ausgabe unserer Zeitschrift und im Interview mit dem Juristen Michael Bütler zeigen wir, wie das Verbandsbeschwerderecht wirkt. 

Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre!
Ihr Schweizer Heimatschutz


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Interview
Rechtsanwalt Michael Bütler beim Areal des Kieswerks Nuolen (SZ). (Foto Marion Nitsch)

«Ein Stück Lebensqualität sicherstellen»

Das Verbandsbeschwerderecht verleiht der Baukultur eine starke Stimme und schützt Orte, Landschaften sowie die Natur im Sinne der Gemeinschaft. Dieses demokratische Recht steht politisch unter Druck. Viele wollen es abschwächen, einige punktuell abschaffen. Welche Bedeutung hat dieses bundesrechtliche Instrument innerhalb des Umweltrechts? Rechtsanwalt Michael Bütler antwortet und setzt einige Merkpunkte.

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CAS ETH - jetzt bewerben
Bild: © ETH-Bibliothek

CAS ETH in Repair and Maintenance

Das Bewerbungsfenster für das CAS in Repair and Maintenance an der ETH Zürich ist noch bis zum 30. November geöffnet. Das Weiterbildungsprogramm findet im Frühjahr 2026 statt und legt den Fokus auf die Wartungs- und Reparaturfähigkeit von Bauten und ihren Komponenten sowie die Wirtschaftlichkeit möglicher Werterhaltungs- und Inwertsetzungskonzepte. Die Teilnehmenden entwickeln für ein Reparaturobjekt interdisziplinäre, skalierbare Reparaturstrategien. Das CAS ist eine Kooperation des Departements Architektur und des Departements Maschinenbau und Verfahrenstechnik der ETH. 

Auch die kleinste Spende ist willkommen. Herzlichen Dank!

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Ausserdem

Heimatschutzzentrum

Von November bis Juni finden Ateliers für Kinder und Familien statt. 

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Marché Patrimoine

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